Der Musical-Welterfolg von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice
EVITA
Die offizielle Produktion des vielfach prämierten Meisterwerks
mit einer gefeierten Starbesetzung aus dem Londoner West End
"In der englischsprachigen Originalinszenierung mit deutschen Übertiteln entfalten die berührenden und mitreißenden Songs ihre volle Größe und Kraft."
Ihre strahlende Schönheit, ihre stilvolle Erscheinung und ihr schillerndes Charisma, das dem
argentinischen Volk so viel Hoffnung versprach, machten die ehemalige Präsidentengattin
María Eva Duarte de Perón schon zu Lebzeiten zur „Spirituellen Führerin“ ihrer Nation.
Die Person María Eva Duarte de Perón
Bis
zum heutigen Tage ist sie den Menschen eine Ikone, ist als fürsorgende Wohltäterin, gar als
Heilige um ihren Kampf gegen das Elend im Land tief verehrt. Dabei zog Evita, wie man sie
liebevoll nannte, auf ihrem Weg nach ganz oben alle Register, um es von einem armseligen
Dasein in der Provinz mit Raffinesse und erfolgversprechenden Affären in Buenos Aires zum
populären Medienstar zu bringen und schließlich als First Lady die Geschicke des Landes
mitzubestimmen.
Die Entstehungsgeschichte des Musicals EVITA
Fasziniert vom Charakter und unvergleichlichen Aufstieg der Eva Perón in den schwierigen
1930/40er Jahren, einem wahnwitzigen Geflecht aus ehrgeizig verfolgten Träumen,
politischen Manipulationen gepaart mit der Gier nach Macht, Wohlstand und Anerkennung in
einem bis zum bitteren Ende verschworenen Liebespakt, schuf das bis dahin durch „Jesus
Christ Superstar“ weltweit erfolgreiche Autorenteam Andrew Lloyd Webber und Tim Rice
eine grandiose Partitur zu diesem aufregenden Stoff.
Ein Rundfunkbeitrag im Herbst 1973 über Eva Perón, den Tim Rice interessiert verfolgte,
nahm ihn derart gefangen, dass er wenige Monate später nach Argentinien reiste, um mehr
über diese ungewöhnliche Biografie zu erfahren. „Natürlich entsprechen nicht alle
fantastischen Geschichten, die man sich hier über sie erzählt, der Realität“, gibt der
Songtexter zu bedenken. „Aber selbst die wahrheitsgetreueste Schilderung über das kurze
Leben dieser außergewöhnlichen Frau bietet Genügend, das auch den kritischsten Geistern
die Sprache verschlägt.“
Wie Che (Guevara) in das Musical gekommen ist
In ihrer kraftvoll erzählten Geschichte ersann das Kreativduo neben den Protagonisten Evita
und Juan Perón die Figur des revolutionären Studenten Che nach dem Vorbild des
Argentiniers Che Guevara, der als Gegenspieler den unheimlichen Werdegang der
ambitionierten 15-jährigen Evita bis zu ihrem pompös zelebrierten Staatsbegräbnis in einer
bildgewaltigen Rückblende mal mit wohlmeinender Anteilnahme, mal mit zynischer Kritik
provokant kommentiert. So unterschiedlich die Charaktere der Beiden, so eng verknüpft sind
diese wie durch ein unsichtbares Band in ihrem gemeinsamen Interesse, dem Elend im Land
den Kampf anzusagen.
Kein Geringerer als der legendäre Film- und Musikproduzent Robert Stigwood, ebenfalls von
dem Stoff begeistert, nahm sich der Produktion des Konzeptalbums von EVITA an, das in
Einspielung des London Philharmonic Orchestra 1976 veröffentlicht und ein Riesenerfolg
wurde. Insbesondere der ergreifende Schlüsselsong des Werkes „Don’t Cry for Me
Argentina” stürmte als Single-Auskopplung die Top-Positionen der internationalen Charts
und ist bis heute einer der unerreicht großen Musical-Hits.
Die Uraufführung von EVITA 1978 im Londoner West End
Die Uraufführung im Juni 1978 am Prince Edward Theatre im Londoner West End unter der
Regie von Harold Prince und mit der Musik von Andrew Lloyd Webber, sowie die schon im
darauffolgenden Jahr am Broadway erfolgte Original-Produktion von EVITA, wurden mit
sensationellem Erfolg gefeiert und bildeten den Auftakt zu einem Triumphzug des Werkes
weltweit. Neben zahllosen Nominierungen gewann EVITA als „Bestes Musical“ jeweils den
Olivier-, den Tony- sowie den Drama Desk Award und ehrte neben weiteren
Auszeichnungen für herausragende Darsteller-Persönlichkeiten seine Schöpfer mit je einem
Tony Award in den Kategorien „Beste Partitur“, „Bestes Buch“ und Beste Regie“.
Madonna und EVITA
Wie vielen Berühmtheiten aus dem Bühnen- und Filmwesen zuvor, war es auch der Pop-
Ikone Madonna unmöglich, dem Angebot zu widerstehen, den darstellerisch wie gesanglich
höchst anspruchsvollen Part der Evita Perón zu übernehmen – nun aber in einer opulent
geplanten Adaption für die Leinwand. Realisiert mit Antonio Banderas als Che und Jonathan
Pryce als Perón, kam der von Robert Stigwood koproduzierte Film 1996 in die Kinos und
wurde unter anderem mit drei Golden Globe Awards sowie einem Oscar für den neu
komponierten Song „You Must Love Me“ gekürt.
Die Neuinszenierung von EVITA 2006
Interpretiert von Evita, wurde die hinreißende Ballade „You Must Love Me“ ebenso in die
Bühnenpartitur eingewebt und begeisterte 2006 in der jüngsten Neuinszenierung von EVITA
im Londoner West End sowie in deren offiziellen Folge-Produktion von Bill Kenwright, die
anlässlich des 30jährigen Bühnenjubiläums des Musicals 2008/09 an renommierten
Theatern in Großbritannien mit überwältigendem Erfolg aufgeführt wurde und nun auch in
Deutschland zu erleben sein wird.
Das Jahr 2010 und EVITA
Im Jahr 2010, in dem Argentinien dem Beginn seiner Unabhängigkeit vor zwei
Jahrhunderten feierlich gedenkt, und als Ehrengast auf der Internationalen Buchmesse in
Frankfurt begrüßt werden wird, ist es eine besondere Freude, die offizielle Produktion von Sir
Andrew Lloyd Webber und Tim Rice erstmals in exklusiven Gastspielen an nur wenigen
ausgesuchten Theatern und Konzerthäusern in Deutschland.
Neben einer hochkarätigen Besetzung mit Stars aus dem Londoner West End und einem
exzellenten Orchester besticht die herausragende Inszenierung unter der Regie von Bob
Tomson und Bill Kenwright sowie der Choreografie von Bill Deamer mit einer stilvoll
aufwendigen Ausstattung kreiert von Matthew Wright. „Eine Produktion“, so der einhellige
Tenor der britischen Presse, „die so leidenschaftlich und mitreißend emotional wie
spektakulär ist“.
In der englischsprachigen Originalinszenierung mit deutschen Übertiteln entfalten die berührenden und mitreißenden Songs ihre volle Größe und Kraft.
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